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Unterwegs schützen, wen wir lieben

Als Fachhändler bieten wir euch eine individuelle Produktberatung an, die zu eurem Kind, zu eurem Auto und zu eurer persönlichen Lebenssituation passt. Welchen Kindersitz braucht mein Kind? Was ist ein Reboarder? Brauche ich eine Isofix-Station?

Im undurchsichtigen Kindersitz-Dschungel am Markt stehen wir Ihnen gerne Rede und Antwort und helfen Ihnen bei Ihrer Entscheidung mehr Transparenz zu schaffen.

Was ist ein Reboarder?

Reboarder sind alle rückwärtsgerichtete Kindersitze. Babyschalen gehören somit auch zu den Reboardern.

Rückwärts gerichtete Kindersitze reduzieren die Gefahr schwerer Verletzungen bei einem Frontalunfall um ca. 90%, vorwärts gerichtete dagegen um ca. 60%.Bei einem Aufprall wird die entstehende, massive Kraft über den ganzen Oberkörper verteilt und dieser in die Schale gedrückt. Vorwärts gerichtet fliegen die Kinder nach vorne und die Zugkraft zieht am Kopf. 

Der Kopf ist im Verhältnis zum Körper ca. 15-20% größer als bei Erwachsenen und hat so relativ gesehen mehr Gewicht. Ein "Innerer Genickbruch" kann die Folge sein. - Durch die starke Zugkraft wird das Rückenmark nämlich in der Wirbelsäule gedehnt. Wird es überdehnt, kann es reißen, was meistens zum Tod oder zur Querschnittslähmung führt.

Im Reboarder wird das Kind durch eine Bremsung in den Sitz gedrückt und perfekt von den tiefen Seitenbacken aufgefangen und seitlich geschützt. Neben all den Sicherheits-Aspekten, können Kinder in einem rückwärts gerichtetem Kindersitz wesentlich besser sehen. - Sie können aus der Heckscheibe sowie aus den Seitenscheiben schauen. Rückwärts können die Augen die Objekte außerhalb des Autos verfolgen, was viel weniger anstrengend ist, als immer wieder neu fixieren zu müssen wie beim Vorwärtsfahren.

Kleinkinder sind rückwärts Fahren von der Babyschale gewöhnt, ihnen wird gewöhnlich nicht schneller schlecht und es gibt keinen Grund, dass sie es nicht mögen sollten. Der Gleichgewichtssinn von Kindern bildet sich erst mit 4-6 Jahren in diesem Bereich aus, erst dann beginnt bei manchen Kindern Reiseübelkeit. Häufig liegt die Unzufriedenheit im Auto an der Liegeposition in der Babyschale, in der man nichts sehen kann. Ziehen die Kinder in den Reboard-Sitz um, ist sofort wieder Ruhe.

Der Umzug von einer Babyschale in einen Reboarder ist viel eher möglich, als von einer Babyschale in einen vorwärts gerichteten Kindersitz. Es gibt eigentlich keine Grenze nach unten, da manche Reboard-Kindersitze schon ab Geburt zugelassen sind und eine gute Ruheposition und spezielle Babyeinlagen haben. Wir empfehlen jedoch trotzdem, Neugeborene zunächst körpergerechter in einer Babyschale zu transportieren. Erst mit Beginn des Sitzalters oder guter Körperspannung sollte euer Kind in einen größeren Kindersitz umziehen.


Unserer Meinung nach, gibt es noch soooo viel mehr Gründe, die für einen Reboarder sprechen. Das Wichtigste bleibt aber die Sicherheit eurer Kinder.

Namhafte Produkthersteller bieten Komplettlösungen an, bei denen Ihr Sicherheit, Komfort und auch den Preis unter ein Dach bringen könnt.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

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